Dokumentation 29.01.2019 Berlin

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AUFRUF zum FRIEDEN in JEMEN - Eine jemenitisch-europäische Allianz der Zivilgesellschaft für unverzüglichen Frieden

ORT: Hotel Dietrich Bonhoeffer Haus, Ziegelstr. 30, 10117 Berlin, DATUM: Dienstag, den 29. Januar 2019, ZEIT: 09.30 - 16.00 Uhr

Unsere aus über 100 Organisationen der Zivilgesellschaft bestehen Allianz Yemenitisch Zivilgesellschaftlicher Organisationen setzt sich seit 2017 weltweit für einen Friedensschluss ein. Die Menschen können den Krieg nicht mehr tragen. Mensch und Land leiden und sind am Ende. Sie hoffen auf Unterstützung der Zivilgesellschaft aus anderen Ländern. Sie können nicht mehr auf die Staaten warten.

Wir luden zum Auftakt der Bildung einer neuen gemeinsamen Allianz für den Frieden im Jemen ein.

Wir wollten erstmals beraten, wie diese Allianz sich formieren und Einfluss nehmen könnte, nachdem die internationale Lage zu Jemen und die für die Menschen im Jemen nicht weiter kommt.Vielen aus der Zivilgesellschaft in Jemen, hier und in Nachbarländern, liegt es sehr am Herzen, etwas zu tun. Sicher wird man sich weiter an die Internationale Gemeinschaft wenden und appellieren. Dennoch scheint die Situation wie eingefroren. Auch die Stockholmer Vereinbarung (13. Dez. 2018) verändert nichts. Alle Argumente und das Dringlichste wie Informationen über das Elend der Menschen in Jemen sind bekannt und ausgetauscht. Humanitäre Organisationen aus Yemen, aus dem Ausland und die Hilfswerke der Vereinten Nationen warten auf einen Waffenstillstand: Nahrung, Medizin, das Nötigste muss zunächst ins Land. Danach könnte ein Aufbau beginnen, die Schulen geöffnet werden, Krankheiten geheilt werden, das Leben beginnen.

Nur durch eine gemeinsame Allianz der Zivilgesellschaft könnte Bewegung ins Spiel kommen. Nur sie ist nicht diskreditiert und wie das Beispiel der 1990er Jahre in Europa zeigt, kann sie ein Gewicht bekommen, dass einen verhärteten Konflikt friedlich, mit vielfältiger, aber lauter Stimme lösen kann. Die neue Allianz müsste weit über die Kreise der sicher hervorragenden Jemen- oder Nah-Ost-Expert*Innen und die Friedenbewegung hinausgehen. Besonders in einem Land, dass durch seine Waffenexporte so umfangreich wie Deutschland in den Krieg verstrickt ist.

Die Menschen im Jemen wünschen sich Frieden, und dass sie für Solidarität und Hilfe bekommen. Seit Ende 2016 gibt es ein anerkanntes Menschenrechte auf Frieden. Frieden muss in den Händen der Menschen liegen Regierungen und die Privatwirtschaft müssen dieses Recht und das Recht auf Leben respektieren.

Bisher stieß diese Initiative auf viel Zustimmung. Für die nächsten Schritte treten die neuen Allianz-Mitglieder am 27.2.19 in Berlin erneut zusammen (s. Termine). Dann sollen Städten wie Brüssel, Strassburg, Paris und London, Den Haag oder Genf weitere Partner*innen gefunden werden. Eine change.org Petition begleitet das Anliegen (siehe Aufruf). Seien Sie mit dabei. Sie sind herzlich eingeladen. 

PROGRAMM                                                            

►DOWNLOAD Einladung in Deutsch & Programm "Aufruf zum Frieden in Jemen", 29.01.2019, Berlin 

►DOWNLOAD  (Englisch) Invitation in English -Peace in Yemen- 29.1.19, Berlin

A. Morrosowa präsentiert Ergebis der AG Humanitäre Hilfe      Die Zivilgesellschaft könnte vieles sammeln und weitergeben, ja selbst ins Land bringen; daneben warten die großen Hilfswerke- und Organisationen an der Grenze: Einzige Voraussetzung: Alle Waffen müssen schweigen, die Zugangswege (Häfen, Flughäfen, Strassen) müssen geöffnet werden, die z.T. von den Kriegsparteien blockiert werden.